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Aurorem Soundtrack

Ein Sound bis Uruguay? Warum nicht 😊 Wir durften den Soundtrack für den Film „AUROREM“ produzieren, eine echt spannendes Projekt: Wie klingt Gier? Wie klingt Wahnsinn? Wie kann ich starke Emotionen im Film „AUROREM“ hörbar machen? Zulest waren wir sogar am „Montevideo World Film Festival“ in Uruguay zu hören und sehen! Im August gibt’s dann den schaurig-schönen Soundtrack zum Downloaden oder Streamen!
 

AUROREM – Soundtrack

Über den Film

das Drehbuch: die Verinnerlichung eines Gedankenkonstruktes
der Film: die aus sich selbst gewordene Manifestation dieser Ideenwelt

Nach einer Drehzeit von weniger als 72 Stunden entstand ein 40 minütiges Mystery-Drama, welches von jener Improvisationsfreude und Spontanität lebt, mit welcher es gedreht wurde. Ohne Budget aber mit umso mehr Leidenschaft wurde der lang gehegte Wunsch eine Geschichte über ein Mystikum zu erzählen, zwischen Wirklichkeit und Fantasie, in Produktion gebracht.

Am Ende darf man sich fragen: Ist es eine Versinnbildlichung? Ist es Wirklichkeit? Als Basismotiv Gier, wird die Würde und Anstand eines jeden Menschen hinterfragt und führt uns im Laufe der Geschichte immer weiter zu einem möglichen Selbst. Ein Licht, welches gefunden wird und scheinbar übernatürliche Kräfte verfügt, bündelt das Interesse des stehts stummen Protagonisten. Ist es ein Licht? Ist es Leidenschaft? Gier? Ohne es zu ahnen stürzt der Handelnde in einen Wahnsinn ohne Wiederkehr.


Konzept Filmmusik

Wie klingt Gier? Wie klingt Wahnsinn? Wie kann ich starke Emotionen aus dem Film hörbar machen? Diese und viele ähnliche Frage haben wir uns gestellt, als wir am Soundtrack für den Film arbeiteten. Besonders wichtig in diesem Projekt ist die duale Funktionalität der Musik. Auf der einen Seite sollte die Musik als aufbauendes und gestaltendes Element im Film wirken (im Film selbst wird kein einziges Wort gesprochen), auf der anderen Seite soll es auch in einen nicht-filmischen Kontext sinnvoll hörbar sein.

Aufbauend zum Geschehen im Film ist der Beginn ruhig und sphärisch gehalten und mündet in den späteren „Wahnsinns-Szenen“ in einem großen Klangspektrum. Bei genauem Hören lassen sich viele klangliche und kompositorische Feinheiten feststellen (unter anderem der aus der Musikwissenschaft bekannte Shepard-Effekt).

Gleichzeitig soll sich die Musik im Stil abheben von üblichen kommerziellen Produktionen und sich als eigenständiges künstlerisches Statement durchsetzen. So spielt die Auswahl der Klänge eine sehr große Rolle. Das musikalische Leitmotiv gibt sich in unterschiedlichen Variationen innerhalb des Filmes wieder und wird schlussendlich am Ende gebrochen durch einen völlig konträren Abschlusstitel.

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